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Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/-in

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Vergütung

1.000–1.350 € / Monat

Schulabschluss

Berufsschule – Abitur

Über die Ausbildung

Eine Software, die Wetterdaten vorhersagt oder die Statik einer Brücke berechnet, verlangt Programmierkenntnisse und tiefes mathematisches Verständnis gleichzeitig. Diese Kombination beherrschst du als Mathematisch-technischer Softwareentwickler oder Mathematisch-technische Softwareentwicklerin.

Forschungseinrichtungen und Technologieunternehmen vermitteln dir diese Spezialisierung über drei Jahre. Du lernst mathematische Modelle in Programmcode zu übersetzen, wissenschaftliche Berechnungssoftware zu entwickeln, Algorithmen auf Genauigkeit und Effizienz gründlich zu testen und technische Simulationen für unterschiedliche Anwendungsfälle zu programmieren.

Dieser Beruf verlangt überdurchschnittliches mathematisches Verständnis, weil hinter jeder Berechnung komplexe Formeln stecken, die korrekt umgesetzt werden müssen. Ein einziger Programmierfehler kann falsche wissenschaftliche Ergebnisse verursachen, weshalb äußerste Sorgfalt hier besonders wichtig bleibt.

Forschungsinstitute und Technologieunternehmen suchen bundesweit dringend Nachwuchs, weil komplexe Berechnungen in Wissenschaft und Technik ohne spezialisierte Software schlicht nicht möglich wären. Wer Mathematik liebt und gleichzeitig programmieren will, findet in diesem Beruf eine seltene, hochspezialisierte Nische der IT-Branche mit sehr guten, langfristigen Verdienstmöglichkeiten.

Aufgaben

Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/-in.

Modelle übersetzen

Modelle übersetzen

Mathematische Formeln in Programmcode umsetzen.

Software entwickeln

Software entwickeln

Wissenschaftliche Berechnungsprogramme programmieren.

Algorithmen testen

Algorithmen testen

Genauigkeit und Effizienz von Berechnungen prüfen.

Simulation programmieren

Simulation programmieren

Technische Abläufe im Computer nachbilden.

Das bringst du mit

Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.

Must-have

  • Rechnen

Wichtig

  • Analysieren
  • Programmieren

Nice-to-have

  • Tüfteln

Entwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung

Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.

  1. Studium Mathematik oder Informatik

    Mit Fachhochschulreife führt ein Studium zu Forschungs- und Entwicklungsaufgaben in der Wissenschaft.

  2. Wissenschaftliche/r Softwareentwickler/in

    Mit Berufserfahrung übernimmst du eigenständige Projekte in der Forschung.

  3. Data Scientist

    Mit Zusatzqualifikation spezialisierst du dich auf komplexe Datenmodelle.

Ausbildungsplätze für Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/-in

Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/-in anbieten.

Wir halten Ausschau für dich

Sobald ein Betrieb Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/-in anbietet, findest du die Ausbildung hier.