
Hörvermögen messen
Hörtests mit audiometrischen Geräten durchführen.

Ausbildungsdauer
Vergütung
Schulabschluss
Ein Hörgerät muss laut genug sein, Stimmen von Hintergrundgeräuschen unterscheiden und dabei bequem im Ohr sitzen. Diese Feinabstimmung übernimmst du als Hörakustiker oder Hörakustikerin.
Hörakustikbetriebe vermitteln dir dieses Fachwissen über drei Jahre. Du lernst das Hörvermögen mit audiometrischen Geräten zu messen, individuelle Ohrabdrücke für passgenaue Hörgeräte zu nehmen, Hörgeräte auf die persönlichen Bedürfnisse einzustellen und Kundinnen und Kunden im Umgang mit dem Gerät zu schulen.
Moderne Hörgeräte sind kleine Computer, die per Software auf jedes Ohr individuell programmiert werden, was technisches Verständnis ebenso verlangt wie fundiertes medizinisches Grundwissen. Geduld beim Anpassen ist wichtig, weil viele Kundinnen und Kunden sich erst über Wochen langsam an ein Hörgerät gewöhnen.
Hörakustikbetriebe suchen bundesweit Nachwuchs, weil Hörverlust mit steigender Lebenserwartung immer mehr Menschen jeden Alters betrifft. Wer Technik und einfühlsame Beratung mitbringt, findet in diesem Beruf ein wachsendes Berufsfeld mit echter, spürbarer gesellschaftlicher Bedeutung.
Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Hörakustiker/-in.

Hörtests mit audiometrischen Geräten durchführen.

Individuelle Abdrücke für passgenaue Hörgeräte erstellen.

Geräte per Software auf das Ohr programmieren.

Umgang mit dem Hörgerät erklären.
Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.
Must-have
Wichtig
Nice-to-have
Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.
Mit der Meisterprüfung übernimmst du Verantwortung für einen eigenen Hörakustikbetrieb.
Mit Zusatzqualifikation spezialisierst du dich auf die Versorgung von Kindern.
Nach der Meisterprüfung eröffnest du dein eigenes Hörakustikgeschäft.
Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Hörakustiker/-in anbieten.
Sobald ein Betrieb Hörakustiker/-in anbietet, findest du die Ausbildung hier.