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Bodenleger/-in Titelbild

Bodenleger/-in

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Vergütung

750–1.050 € / Monat

Schulabschluss

Berufsschule – Abitur

Über die Ausbildung

Ein guter Boden fällt nicht auf. Keine Kante, keine Fuge, die sich hebt, kein Knarzen nach zwei Wintern. Das erreichst du als Bodenleger oder Bodenlegerin mit Vorbereitung: Untergrund prüfen, Feuchte messen, spachteln, schleifen, grundieren. Erst dann kommt der Belag, den du zuschneidest, verklebst oder schwimmend verlegst, mit Sockelleisten, Übergangsprofilen und sauberen Anschlüssen an Türen und Heizkörpern.

Du arbeitest in Bodenlegerbetrieben, Raumausstattungen und im Objektgeschäft, wo an einem Tag ein ganzes Bürogeschoss belegt wird. Die Materialien sind vielfältig: Fertigparkett, Designbeläge, Teppich, Linoleum, Kautschuk, Kork, Laminat. Jedes Material hat seine Regeln, und die Beratung, welcher Belag in welchen Raum gehört, gehört inzwischen fest dazu.

Ausgebildet wird drei Jahre lang. Du arbeitest viel auf Knien, trägst Rollen und Pakete und bist täglich in fremden Wohnungen unterwegs, was Höflichkeit und Ordnung verlangt. Handwerklich ist der Beruf dankbar: Der Raum sieht am Abend anders aus als am Morgen, und gute Bodenleger haben lange Wartelisten.

Aufgaben

Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Bodenleger/-in.

Untergrund vorbereiten

Untergrund vorbereiten

Du misst Feuchte, spachtelst Unebenheiten und schleifst, damit der Belag dauerhaft hält.

Parkett und Laminat verlegen

Parkett und Laminat verlegen

Dielen werden zugeschnitten, verklebt oder geklickt und an Wänden und Türen sauber angeschlossen.

Elastische Beläge kleben

Elastische Beläge kleben

Vinyl, Linoleum und Kautschuk werden ausgerollt, verklebt und an den Nähten verschweißt.

Kunden beraten

Kunden beraten

Du zeigst Muster, erklärst Unterschiede und findest heraus, welcher Belag zu Nutzung, Fußbodenheizung und Budget passt.

Das bringst du mit

Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.

Must-have

  • Verarbeiten

Wichtig

  • Beraten
  • Handarbeiten
  • Messen

Nice-to-have

  • Verschönern

Entwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung

Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.

  1. Parkettlegermeister/in

    Über den verwandten Meisterberuf kommst du zu Betriebsführung und Selbstständigkeit.

  2. Raumausstatter/in in verkürzter Ausbildung

    Mit Polstern, Tapezieren und Dekoration deckst du die ganze Raumgestaltung ab.

  3. Objektleiter/in im Bodenbelagsgeschäft

    Erfahrene Bodenleger planen und leiten große Aufträge in Büros, Hotels und Kliniken.

Ausbildungsplätze für Bodenleger/-in

Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Bodenleger/-in anbieten.

Wir halten Ausschau für dich

Sobald ein Betrieb Bodenleger/-in anbietet, findest du die Ausbildung hier.