
Bleche zuschneiden und formen
Mit Plasma-, Laserschneider, Walze und Kantbank bringst du Stahlblech in Zylinder, Böden und Konen.

Ausbildungsdauer
Vergütung
Schulabschluss
Ein Edelstahltank für eine Brauerei, 40.000 Liter, jede Naht spiegelglatt, weil sonst Bakterien bleiben. Ein Druckbehälter für eine Chemieanlage, der 16 bar aushalten und vom TÜV abgenommen werden muss. Solche Dinge baust du als Behälter- und Apparatebauer oder Behälter- und Apparatebauerin, meistens aus Stahl, Edelstahl oder Aluminium und meistens als Einzelstück.
Du liest Zeichnungen, schneidest Bleche mit Plasma oder Laser, walzt und kantest sie, fügst sie mit WIG-, MAG- oder Elektrodenschweißen zusammen und montierst Stutzen, Böden, Rührwerke und Armaturen. Danach prüfst du: Druckprobe, Dichtheitstest, Röntgen der Nähte. Betriebe sind Apparatebauer, Kesselschmieden, Anlagenbauer und Zulieferer für Chemie, Lebensmittel, Pharma und Energie.
Dreieinhalb Jahre lernst du, dual im Betrieb und in der Berufsschule. Schweißen mit Schutzhelm bei 30 Grad in der Halle ist anstrengend, und die Toleranzen sind kleiner, als man beim Wort Stahlbau denkt.
Dafür gehörst du zu den gefragtesten Metallfachleuten, weil jede Wärmepumpe, jede Biogasanlage und jede Wasserstoffanlage Behälter braucht.
Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Behälter- und Apparatebauer/-in.

Mit Plasma-, Laserschneider, Walze und Kantbank bringst du Stahlblech in Zylinder, Böden und Konen.

WIG und MAG sind dein Handwerkszeug für Nähte, die Druck aushalten und im Lebensmittelbereich glatt sein müssen.

Stutzen, Rührwerke, Mannlöcher und Rohranschlüsse werden angebaut und ausgerichtet.

Vor der Auslieferung prüfst du mit Wasser, Luft und Prüfprotokoll, ob der Behälter hält, was die Zeichnung verspricht.
Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.
Must-have
Wichtig
Nice-to-have
Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.
Der Meister bringt dich in die Werkstattleitung und ermöglicht den eigenen Betrieb.
Mit der Schweißaufsicht verantwortest du Nähte an Druckbehältern, eine sehr gut bezahlte Qualifikation.
Zwei Jahre Fachschule führen in die Konstruktion von Behältern und Anlagen.
Mit Fachhochschulreife oder Meister planst du später die Anlagen, die du heute baust.
Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Behälter- und Apparatebauer/-in anbieten.
Sobald ein Betrieb Behälter- und Apparatebauer/-in anbietet, findest du die Ausbildung hier.