
Proben entnehmen
Materialproben von Baustellen ins Labor bringen.

Ausbildungsdauer
Vergütung
Schulabschluss
Bevor eine Brücke gebaut wird, muss der verwendete Beton im Labor beweisen, dass er dem Gewicht standhält, und genau diese Prüfung führst du als Baustoffprüfer oder Baustoffprüferin durch. Ohne bestandene Prüfung darf kein Baustoff verbaut werden.
Prüflabore und Baustellen bilden dich drei Jahre lang gemeinsam aus. Du lernst Proben von Beton, Asphalt oder Stahl fachgerecht zu entnehmen, Materialien im Labor auf Druck- und Zugfestigkeit zu testen, Prüfergebnisse zu dokumentieren und Baustoffe auf Normkonformität zu beurteilen.
Diese Arbeit trägt echte Verantwortung, denn ein übersehener Materialfehler kann später zu einem eingestürzten Bauwerk führen. Genauigkeit beim Messen und Dokumentieren bildet die Grundlage jeder einzelnen Prüfung, ohne Ausnahme.
Prüflabore und Baubehörden suchen bundesweit Nachwuchs, weil ohne unabhängige Materialprüfung kein Bauwerk in Deutschland eine Abnahme erhalten würde. Wer gern exakt misst statt zu schätzen, findet in diesem Beruf eine seltene Kombination aus Labor und Baustelle.
Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Baustoffprüfer/-in.

Materialproben von Baustellen ins Labor bringen.

Beton oder Stahl auf Belastbarkeit prüfen.

Prüfwerte schriftlich festhalten.

Baustoffe mit geltenden Normen abgleichen.
Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.
Must-have
Wichtig
Nice-to-have
Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.
Mit dem Meister übernimmst du Laborleitung in einem Prüflabor.
Mit der Technikerschule wechselst du in Bauüberwachung oder Planung.
Mit Zusatzqualifikation begutachtest du Bauschäden eigenständig.
Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Baustoffprüfer/-in anbieten.
Sobald ein Betrieb Baustoffprüfer/-in anbietet, findest du die Ausbildung hier.