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Baugeräteführer/-in Titelbild

Baugeräteführer/-in

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Vergütung

1.080–1.600 € / Monat

Schulabschluss

Berufsschule – Abitur

Über die Ausbildung

Zwanzig Tonnen Bagger, ein Löffel mit zwei Kubikmetern, und du musst auf drei Zentimeter genau den Graben für die Wasserleitung ausheben, ohne das Gasrohr daneben zu treffen. Danach setzt du dich in die Raupe und planierst den Untergrund für die Straße. Als Baugeräteführer oder Baugeräteführerin bist du der Mensch, der auf der Baustelle die großen Maschinen bewegt.

Du arbeitest bei Tief- und Straßenbauern, Erdbaufirmen, im Gleisbau oder bei Abbruchunternehmen. Neben dem Fahren lernst du, was die Maschinen im Inneren brauchen: Hydraulik, Motor, Elektrik, Fahrwerk. Kleine Reparaturen und die tägliche Wartung machst du selbst, größere mit dem Werkstattteam. Du liest Pläne, arbeitest mit Laser und GPS-Steuerung und stimmst dich per Funk mit dem Polier ab.

Die Ausbildung läuft dual über drei Jahre. Du bist bei jedem Wetter draußen, manchmal wochenlang auf Montage. Die Verantwortung ist hoch, weil ein Fehler mit 20 Tonnen Folgen hat.

Dafür gehört der Beruf zu den besser bezahlten am Bau, und wer gute Maschinen fahren kann, wird von Firmen aktiv abgeworben.

Aufgaben

Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Baugeräteführer/-in.

Bagger und Lader fahren

Bagger und Lader fahren

Gräben ausheben, Baugruben modellieren, Material laden, mit Gefühl im Joystick und Blick auf den Plan.

Untergrund planieren und verdichten

Untergrund planieren und verdichten

Mit Raupe, Grader und Walze bringst du Flächen auf Höhe und Dichte, damit die Straße hält.

Maschinen warten

Maschinen warten

Öl, Filter, Hydraulikschläuche, Ketten: Vor Schichtbeginn und nach Feierabend kümmerst du dich um die Technik.

Baustelle einrichten

Baustelle einrichten

Du stellst Geräte auf, sicherst Gruben und ordnest den Materialfluss mit dem Polier ab.

Das bringst du mit

Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.

Must-have

  • Fahren

Wichtig

  • Kontrollieren
  • Reparieren
  • Steuern

Nice-to-have

  • Einen kühlen Kopf bewahren

Entwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung

Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.

  1. Geprüfte/r Polier/in Tiefbau

    Nach Berufsjahren führst du als Polier die Kolonne und verantwortest die Baustelle vor Ort.

  2. Baumaschinenmeister/in

    Der Industriemeister für Baumaschinen bringt dich in die Leitung von Maschinenpark und Werkstatt.

  3. Baumaschinenführer/in mit Spezialgeräten

    Zusatzscheine für Großkran, Bohrgerät oder Tunnelmaschine machen dich zum gefragten Spezialisten.

  4. Bautechniker/in Tiefbau

    Zwei Jahre Fachschule bringen dich in Arbeitsvorbereitung und Bauleitung.

Ausbildungsplätze für Baugeräteführer/-in

Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Baugeräteführer/-in anbieten.

Wir halten Ausschau für dich

Sobald ein Betrieb Baugeräteführer/-in anbietet, findest du die Ausbildung hier.