
Teige ansetzen und führen
Du wiegst Zutaten ab, knetest und lässt Teige ruhen, bis Sauerteig, Weizen oder Roggen genau richtig sind.

Ausbildungsdauer
Vergütung
Schulabschluss
Um drei Uhr morgens riecht die Backstube schon nach Sauerteig. Du wiegst Mehl, Wasser, Salz und Hefe ab, die Knetmaschine läuft, und während der erste Teig ruht, formst du Brötchen für den Laden, der um sechs aufmacht. Bis zum Mittag hast du Brot, Brezeln, Plunder und vielleicht eine Hochzeitstorte gemacht. Das ist die Ausbildung zum Bäcker oder zur Bäckerin, ein Handwerk, in dem man mit den Händen und mit der Nase arbeitet.
Du lernst, wie Teige geführt werden, warum ein Sauerteig 24 Stunden braucht und was passiert, wenn der Ofen zehn Grad zu heiß ist. Dazu kommen Hygiene, Rezepturen umrechnen, Rohstoffe bestellen und zunehmend auch Maschinen wie Gärschränke und Etagenöfen einstellen. Die meisten Betriebe sind Handwerksbäckereien mit eigener Filiale, manche liefern an Gastronomie oder Supermärkte.
Drei Jahre dauert die duale Ausbildung. Der Wecker klingelt, wenn andere ins Bett gehen, und im Sommer wird es in der Backstube 35 Grad warm. Die Bezahlung ist im ersten Jahr eher niedrig. Dafür gibt es kaum ein Handwerk, in dem der Nachwuchs so gesucht wird, und wer gut ist, hat als Bäcker oder Bäckerin überall Arbeit, vom Dorf bis zur Großstadt.
Das erwartet dich im Arbeitsalltag als Bäcker/-in.

Du wiegst Zutaten ab, knetest und lässt Teige ruhen, bis Sauerteig, Weizen oder Roggen genau richtig sind.

Aus dem Teig wirkst du Laibe, schleifst Brötchen und schlingst Brezeln, jedes Stück per Hand.

Du schießt Brote in den Ofen, steuerst Hitze und Dampf und holst sie im richtigen Moment wieder raus.

Plunder, Croissants, Kuchen und Torten füllst, glasierst und dekorierst du für die Theke.
Diese Stärken helfen dir in der Ausbildung, sortiert nach Wichtigkeit.
Must-have
Wichtig
Nice-to-have
Dein Weg endet nicht mit der Abschlussprüfung. Hier sind deine nächsten Schritte.
Mit der Meisterprüfung darfst du eine eigene Bäckerei führen und Lehrlinge ausbilden.
Wer Torten und Pralinen liebt, hängt das Konditorhandwerk in kurzer Zeit dran.
Für alle, die eine Bäckerei mit mehreren Filialen führen wollen, kommt hier das Kaufmännische dazu.
Mit Fachhochschulreife oder Meister wechselst du in die Entwicklung von Backwaren in der Industrie.
Aktuelle Ausbildungsangebote von Unternehmen, die Bäcker/-in anbieten.
Sobald ein Betrieb Bäcker/-in anbietet, findest du die Ausbildung hier.